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- 24. Juni 2025
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Das Antiphospholipid-Syndrom APS ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise Abwehrstoffe, Antikörper, gegen körpereigene Substanzen bildet. Diese Antikörper führen zu einer erhöhten Neigung zur Blutgerinnung, wodurch gefährliche Blutgerinnsel, Thrombosen, in Venen oder Arterien entstehen können. APS kann zu schwerwiegenden Komplikationen wie Lungenembolien, Schlaganfällen oder Schwangerschaftskomplikationen führen.
➡️Blutverdünner bei APS – was wird empfohlen?
Für Patienten mit APS ist die richtige Blutverdünnung entscheidend. Der bewährte Standard ist Marcumar, ein Vitamin-K-Antagonist. Marcumar ist besonders wirksam, erfordert aber regelmäßige Blutkontrollen des INR-Wertes.
Direkte orale Antikoagulanzien, DOAKs, sind bei APS meist nicht die erste Wahl, da Studien gezeigt haben, dass sie im Vergleich zu Marcumar ein höheres Risiko für erneute Thrombosen bergen. Sie werden nur in Ausnahmefällen und nach Rücksprache mit dem Arzt eingesetzt.




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